Lob der Narrheit cover

Lob der Narrheit

Desiderius Erasmus (1466-1536)

1. Vorwort
2. Abschnitt 01
3. Abschnitt 02
4. Abschnitt 03
5. Abschnitt 04
6. Abschnitt 05
7. Abschnitt 06
8. Abschnitt 07
9. Abschnitt 08
10. Abschnitt 09
11. Abschnitt 10
12. Abschnitt 11
13. Abschnitt 12
14. Abschnitt 13
15. Abschnitt 14
16. Abschnitt 15
17. Abschnitt 16

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Genres

Summary

Hinter dem tollen Wirrwarr menschlichen Treibens, hinter den Mängeln, Schwächen, Fehlern und Untugenden sieht Erasmus die Thorheit als etwas nur Allzumenschliches an. Sie ist ihm dasjenige geistige Element, das dem Erdendasein überhaupt erst Reiz und Wert verleiht. Das Horazische Dulce est desipere in loco ist hier zu einem Prinzip der Weltanschauung erhoben und wird halb im Ernst, halb im Scherz von einer lächelnden Lebensphilosophie als Vademecum für jeden Erdenpilger gepriesen. Daß der geistreiche und seine Thesen mit unzähligen gelehrten Zitaten erhärtende Autor sich dabei nicht immer konsequent bleibt und mitunter wie z. B. in seiner Polemik gegen Kirche und Theologie aus dem Ton und der Rolle eines Lobredners der Thorheit fällt, darf weiter nicht verwunderlich erscheinen. - Zusammenfassung aus dem Vorwort